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Sonntag, 6. November 2011

Only Our Hearts To Lose



Marian ist ein Duo, das sich aus Marek Hemmann & Fabian Reichelt zusammensetzt.
Dessen Album "Only Our Hearts To Lose" wird auf der Website http://partysan.net/global-music/marian-only-our-hearts-to-lose/ wie folgt beschrieben:
Es ist eine Rückkehr der beiden Elektronik-Liebhaber zu klassischen Song-Strukturen, ohne die eigene Aesthetik aufzugeben. Sie kreieren eine Popmusik im besten Sinne, eine die Bilder malt und Geschichten erzählt.
Es ist Musik, die Platz lässt für eigene Gedanken, die Geschichten erzählt und zurückkehrt klassischen Song-Strukturen, ohne die eigene Ästhetik aufzugeben. Ja, es ist Popmusik, im besten Sinne: elektronisch, melodisch, treibend, und natürlich absolut clubtauglich. Denn im Club sind Marian groß geworden, und er ist heute wohl der spannendste Ort für den neuen Pop.
Weil hier einhelligste, tanzfreudige Musikleidenschaft wohnt und eine Menge, die direkt Antwort gibt auf die Vorgaben in Beat- und Textform. Und es damit nur vorwärts gehen kann. So ist „Only our hearts to lose“ ein schönes, schillerndes Wesen zwischen Club und Balkon, zwischen zartem Sonnenaufgang und tiefster Tanz-Nacht.
TRACK BY TRACK :
1. For you
Ein Liebeslied, ganz klar, aber was für eins: aus den tiefsten Tiefen dröhnt ein Subbass herauf, arbeitet sich empor, wird von Cello-Klängen empfangen, um sich schließlich in einen bittersüßen Midtempo-House-Dance aufzulösen.


2. Letter
Geradelinige, mittelschnelle Beats, getragen von einem warmen, tiefen Bass, bilden das Gerüst für diesen eher sanftmelancholischen Song. Eine tiefe Jazzorgel, Bläser und rückwärtige Streicherschleifen (George Martin läßt grüßen!) sorgen für melodiöse Tanzbarkeit.




3. Forever
Da setzt sich ein mächtiger Rhythmuszug in Bewegung. Klassischer, minimalistischer House, mit einem schnellen, monotonen Bass, scharfen Beats, und einer darüber schwebenden Stimme.




4. Passengers
Ein tranciger, mit weltalltiefen Halleffekten arbeitender Ambienthouse, sehr reduziert, sehr spacig, und Fabian Reichelts Vocals in drei Stimmlagen zwischen Oberton und beschwörendem Mantra-Brummen.



5. Pictures
Rhythmus-Hypnose pur: mit sehr knapp sitzenden, scharfen Beats, einem untergründigem Monsterbass, und ewig sich drehenden, hypnotisierenden Synthies. Fabian Reichelts Stimme sorgt für heftigstes Mitwippen.



6. Left
Die Kurzversion des Hemmann/Reichelt-Debüts von 2010, ein echter Tanzboden-Kracher, mit stampfendem Beat, zackigem Schlagwerk und dröhnendem Schwebebass, eingerahmt von modulierten Streicherarrangements und Reichelts Stimme.




7. Empty Room
Das Tempo zieht an, die zackig-nervösen House-Beats wetteifern mit der Stimme, addieren und verschlingen sich in schönster Komplexität, und entwerfen über einem kaum hör- aber umso mehr spürbaren Magengrubenbass ein vielfarbiges Gemälde mit heftigster Kopfnickerqualität.



8. You & Me
Ein ganz aus repetitivem Schlagwerk aufgebauter Song, der buchstäblich auf die Pauke haut: treibend, dröhnend, in der zweiten Hälfte mit Synthie-Anklängen an klassische 80er-Elektronika und Vocal-Ästhetik.



9. Clouds
Ein ganz typischer, schwebender, schneller Hemmann-Sound, über einem zackig-klaren House-Rhythmus baut sich unmerklich eine ganze Phalanx von Instrumenten auf, von den Bongos bis zum Tambourin, immer aber eindeutig und reduziert, repetitiv, Schleifen bildend, und zusammen mit Reichelts Stimme schön wie ein warmer Frühlingsmorgen.



10. Someone
Reichelts melancholische, sich dehnende Stimme dominiert diesen Song, verschmilzt mit den Synthies, wird getrieben vom mittelschnellen Beat, vom gezupften Gitarrenstakkato und den warmen melodiösen Bässen.



11. Nothing
Ein großes Dub-Epos zum Abschluss, das vom supertiefen, knackend gebrochenen Subbass sich langsam, aber zwingend erhebt in düsterschöne Synthiemeliodien, mit knisternden Hihats und Reichelts vervielfachter melancholischer Stimme aus den Tiefen des Alls.



Viel Spaß beim Reinhören!

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